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News/Presse
 
30 Jahre deutsch-französische Partnerschaft Auenwald-Beaurepaire „Perlenhochzeit“
 

 
Vom 15. bis 17. Juni 2018 besuchten ca. 100 französische Gäste Auenwald und feierten mit Ihren Freunden, Gastgebern, Musikern und Bürgern, den 2.Teil der 30jährigen Partnerschaft, der sogenannten „Perlenhochzeit“ zwischen den Gemeinden Auenwald und Beaurepaire und den beiden Komitées. Mit dabei waren auch 12 Musiker der Formation „HitMusique“ aus Beaurepaire, die extra mit einem Kleinbus angereist waren um gemeinsam mit der Trachtenkapelle des BVE zu musizieren. In einer 2-stündigen Vormittagsprobe im Schlosshof Ebersberg wurden die, beiderseits bereits im Vorfeld geprobten Stücke, und die deutsch-französischen Musiker zu einer Einheit zusammengefügt. Voilá das „Jumelage-Orchester“ war geboren. Den Mittag verbrachten die französischen Musiker in den Gastfamilien, wo gemeinsam gegrillt, gegessen und französisch, deutsch, englisch und „händ- und füßisch“ parliert wurde. Auf dem privaten Programm der Gastgeber standen z.B. eine Fahrt mit dem Traktor durch Däfern, ein Besuch in Stuttgart, Erholung am Waldsee, chillen im hauseigenen Garten oder unter Palmen an der COCOLOCO-Bar, sowie der Teilnahme am offiziellen Programm der Gemeinde Auenwald.
Den offizielle Festakt eröffnete dann um 18 Uhr das „Jumelage“-Orchester mit „Fanfare of Wakakusa Hill“. Die nachfolgenden Reden wurden um die Musik-Stücke „Celebration Overture“, „Montanas del fuego“, den beiden Nationalhymnen und der „Europahymne“ bereichert.
Anschließend folgte ein Galadinner, bei dem man sich über alte Zeiten und allgemeine Themen austauschen, sowie Pläne für kommende Treffen in Beaurepaire und Auenwald schmieden konnte.
Es war ein rundum sehr gut organisiertes, gelungenes und harmonisches deutsch-französisches Wochenende.
 
Zur Geschichte der Partnerschaft zwischen dem Bürgerverein Ebersberg e.V. und der „Harmonie“: Quelle Chronik
 
Im Jahr 1981 wurden erste Kontakte durch die Trachtenkapelle des BVE mit der Harmonie „Echo de la Valloire“ aus Beaurepaire geknüpft. Sigrid Keser vermittelte. Die „Harmonie“ spielte erstmals 1981 auf dem 20. Schlossfest. Im anschließenden Jahr 1982 ging es zum Gegenbesuch nach Beaurepaire.
Beim deutsch-französischen Abend in der Auenwaldhalle im Jahr 1984 konnten rund 160 Gäste der Harmonie „Echo de la Valloire“ und der „Chorale Cantabelle“ begrüßt werden.
1987 begab sich die Trachtenkapelle dann zum 1.Teil der Jumelage nach Beaurepaire. In 1988 dann 2. Teil in Auenwald, maßgeblich organisiert durch den BVE. 10 Jahre später 1998 beteiligte sich der BVE beim zehnjährigen Jubiläum der Partnerschaft auf der Auenwaldhocketse. Am 29. Juni 2001 spielte die Trachtenkapelle auf Einladung der „Harmonie“ mit dieser im Wechsel ein Konzert bei den vierten „Sommernächten“ in Beaurepaire.
Im Juli 2008 fand die Feier zum 20jährigen Partnerschaftsbestehen mit Beaurepaire statt. Im Hof des Ebersberger Schlosses spielte die Trachtenkapelle und im Anschluß gab die Harmonie „Echo de la Valloire“ in der Auenwaldhalle ein eindrucksvolles Konzert.
Der bis heute gute Kontakt zwischen den beiden Musikvereinen wurde durch das Kennenlernen im Jahr 2009 der Co-Präsidentin der „Harmonie“ Anne-Laure Guillaud-Lauzanne und dem Vorstandsmitglied des BVE Sascha Ebinger weitergepflegt. Wegen Platzmangel bei BM Ostfalk wurde eine Ersatzunterkunft für den Gast aus Frankreich gesucht.
Aufgrund hoher Fluktuation musste sich die Harmonie “Echo de la Valloire“ im Jahr 2010 neu aufstellen, dabei kam es auf der Suche nach Mitmusikern zum Zusammenschluß mit der Harmonie „La Société de Musique de Jarcieu“ aus der Nachbargemeinde Jarcieu. Großartige Konzerte mit jeweils 1000 Besuchern bewegten die Musiker sich für das Gemeinschaftsprojekt „HITMusique“ zu entscheiden. Die Musiker fahren teilweise 90km einfache Strecke um gemeinsam Freitag abends und ab und zu Samstags ihrem Hobby zu fröhnen. Das Ganze im Halbjahreswechsel.
Regelmäßige Konzerte in den beiden Gemeinden „Beaurepaire“ und „Jarcieu“ sind für die, seit 2014 bestehende,  neue Harmonie „HITMusique“ fester Bestandteil im Jahresprogramm. Dirigentin seit 2016 ist Anne-Laure Delbecq.
Seit dem Mitwirken an der 30jährigen Jumelage-Feier in Beaurepaire in 2017, setzen wir nun mit den alten und neuen Freunden von „HitMusique“ unsere persönliche und musikalische Freundschaft fort.
Gegenseitige, regelmäßige Besuche wollen wir fest im Jahresprogramm aufnehmen. Ins Auge gefasst wurden vorab die Termine Wochenende vom 03.10.2019 und Jubiläumsjahr BVE, Schlossfest Pfingsten 2020, wobei hierzu schon offiziell durch Vorstandssprecher Sascha Ebinger eingeladen wurde.
 
Blasmusikkonzertant 2018
 

Der Bürgerverein Ebersberg hatte zu seinem Blasmusikkonzertant am 15. April 2018 in die Auenwaldhalle Unterbrüden eingeladen, welches von den Zuhörern sehr gut besucht wurde.
Den Auftakt lieferte die Jugendkapelle unter der Leitung von Raban Hoffmann.
Mit dem fanfarenbetonten Stück „A New Journey“ von Victor Lopez stellten die Jungmusiker ihr können unter Beweis, welches sich bei den weiteren Stücken „El Toro“ von Chris M. Bernotas,  „I got you“ von James Brown noch verstärkt bemerkbar machte. Auch die spaßigen Ankündigungen der Stücke durch die JungmusikerInnen Sophia Kalmbach, Elisa Bader, Luis Jope und Niklas Reinhuber fanden beim Publikum Anklang, das eine Zugabe forderte, was mit einem Teil der Filmmusik „Star Wars“ sehr erfolgreich beglichen wurde.
Die Trachtenkapelle mit rund 40 MusikerInnen unter Leitung von Ralf Göltenboldt brachte nach der Pause „Fanfare for a New Horizon“ von Thomas Doss zu Gehör und erfasste die Zuhörer mit Fanfarentönen, welche den Zuschauer neue Fortschritte und Horizonte erlangen ließ.
Zuvor hatte der Dirigent auf das erfolgreiche  Probewochenende in Schwäbisch Hall hingewiesen und sich für die tolle Unterstützung von Michael Braun und Raban Hoffmann bedankt. „A Vision Of Majesty“ von James Swearingen folgte mit einem Morgenerwachen in der japanischen Metropole Tokio, das nach einem Brush-Höhepunkt diesen mit dem Hochgeschwindigkeitszug „Shinkansen“ musikalisch in die anderen Großstädte trug: eine besondere Tempo-Anforderung an das Orchester! Von dem Schopfheimer Markus Götz stammt „Montanas del Fuego“, das die Feuerberge von Lanzarote beschreibt und von dem Congasolo von Jan Luchs und dem lyrischen Alt-Saxophon-Solo mit Nora Schwarz und Florian Sigmann hervorragend interpretiert wurde. Ein weiterer Höhepunk war die „Bayerische Polka“ von Georg Lehmann, einem Solostück für die Zugposaune. Was hier Vincent Hoffmann virtuos in Staccato hervorzauberte, war spitze. Mit „Oregon“ von Jacob de Haan wurde eine Eisenbahn-und Goldgräber-Fantasie durch den Wilden Westen der USA dargeboten, wobei sich die Flügelhörner elegant hervorhoben.
Das Publikum forderte lautstark Zugaben, und Ralf Göltenboldt hatte in weiser Voraussicht mit seinem Orchester zwei Zugaben einstudiert, deren Notenmaterial dankenswerterweise von Andreas Pickermann und Florian Sigmann gestiftet wurde.  Der „Astronauten-Marsch“ von Josef Ullrich gewährte einen kurzen aber pfiffigen Ausflug ins Universum, während die „Finkensteiner Polka“ von Holger Mück und Alexander Pfluger nach einer lyrischen Einleitung raffiniert verzauberte. Hierbei müssen die Schlagzeuger Jan Luchs, Joachim Lux und Jonas Schmidt sowie Tanja Tschek am Xylophon für ihre präzisen Einsätze und akkurates Spiel gelobt werden. Vorstandssprecher Sascha Ebinger, der auch einführend, humorvolle Worte gesprochen hatte, verabschiedete das Publikum mit Hinweisen auf die bevorstehenden nächsten Termine des BVE. Alles in Allem ein geglücktes Frühjahrskonzert auf sehr hohem Niveau.

 
 
Wir danken Günter Ruff für diesen Artikel, den er aus der Sicht der Zuschauer geschrieben hat.

Mit musikalischen Grüßen,
 
Florian Sigmann
 
Schriftführer
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